Bitcoin (Handelssymbol „BTC“ oder „XBT“), die erste Kryptowährung, ist eine dezentrale Variante von digitalem Bargeld. Traditionelle Vermittler wie Regierungen und Banken brauchen hier keine Finanztransaktionen mehr durchzuführen.

Definition: Was ist BTC genau?

Die virtuelle Münze wurde 2009 eingeführt und zählte zu den neuesten Assets namens Kryptowährung. Es ist dezentrales, digitales Bargeld. Traditionelle Vermittler wie Regierungen und Banken brauchen Finanztransaktionen nicht mehr abzusegnen.

Die neue Währung basiert stattdessen auf einer Verbindung zwischen Peer-to-Peer-Technologie – einem Netzwerk von unabhängigen Usern, vergleichbar mit den freiwilligen Redakteuren von Wikipedia – und softwaregesteuerter Kryptografie. Kryptografie ist die Wissenschaft, geheime Informationen weiterzugeben, die nur vom Absender und vom gewünschten Empfänger gelesen werden können. So entsteht eine Währung, die eher durch Code als durch physische Materialien wie Silber und Gold oder durch zentrale Behörden wie beispielsweise den US-Dollar, den Euro oder den japanischen Yen abgesichert ist.

„Was benötigt wird, ist ein elektronisches Zahlungssystem, das nicht auf Vertrauen, sondern auf kryptografischen Beweisen basiert und es zwei Parteien ermöglicht, miteinander direkt zu handeln, ohne dass eine dritte Partei erforderlich ist“, schrieb Satoshi Nakamoto in einem Whitepaper zur Einführung der Open-Source-Technologie. Der Name „Satoshi Nakamoto“ ist dabei nur das Pseudonym des mysteriösen Bitcoin-Erfinders.

Wie funktioniert BTC?

Jedes Coin ist eine Datei, die in einer virtuellen Geldbörse auf einem Smartphone oder Computer gespeichert ist. Um zu wissen, wie BTC funktioniert, sind diese Begriffe und der dazugehörige Kontext sehr hilfreich:

  • Blockchain: BTC arbeitet mit einem Open-Source-Code. Dieser wird als Blockchain bezeichnet und ergibt ein gemeinsames öffentliches Hauptbuch. Jede Transaktion ergibt einen „Block“. Dieser Block ist mit dem Code verkettet und erstellt einen permanenten Datensatz jeder Transaktion. Die Blockchain-Technik bildet das Herzstück von über 2.200 Kryptowährungen, die nach dem ersten BTC entstanden sind.
  • Private und öffentliche Schlüssel: Jede Bitcoin-Wallet enthält einen öffentlichen und einen privaten Key. Diese arbeiten zusammen, damit der Nutzer Transaktionen sicher ausführen und digital signieren kann. Die Schlüssel sind ein wichtiger Autorisierungsnachweis.
  • Bitcoin-Miner: Miner, also Mitglieder der Peer-to-Peer-Plattform, bestätigen die Transaktion unabhängig mithilfe von Hochgeschwindigkeitscomputern, normalerweise innerhalb von 10 bis 20 Minuten. Miner bekommen für ihre Bemühungen Münzen.

Der Wert jedes Bitcoins richtet sich nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Da die Nachfrage stark schwankt, ist der Preis der digitalen Währung sehr volatil.

Bitcoins speichern: Hot Wallets und Cold Wallets

Bitcoins werden in zwei verschiedenen Formen von digitalen Geldbörsen gespeichert:

  1. Hot Wallet: Das virtuelle Geld wird in der Cloud an einer zuverlässigen Börse oder bei anderen Anbietern gespeichert. Über den Browser oder mithilfe eine Smartphone-App greifen Anwender auf ihre Wallet zu.
  2. Cold Wallet: Ein tragbares, verschlüsseltes Gerät, das einem USB-Stick ähnelt. Mit diesem können Anwender ihre Coins herunterladen und transportieren.

Im Allgemeinen ist die Hot Wallet mit dem Internet verbunden, eine „kalte Brieftasche“ ist es nicht. Investoren brauchen eine „heiße Brieftasche“, um Coins in eine tragbare kalte Brieftasche herunterzuladen.

BTC kaufen: die Vor- und Nachteile

Bei so einer spekulativen Anlageklasse wie digitalen Währungen ist es besser, zuerst mit den Nachteilen zu beginnen:

BTC – die Nachteile

  1. Preisvolatilität: Der Anstieg des Bitcoin-Preises im Jahr 2017 wurde von Spekulanten getrieben, die in den Bitcoin-Markt eindrangen. Die jüngsten Gewinne sind eine gute Nachricht, für diejenigen, erst in letzter Zeit auf die Coins gesetzt haben. Alle anderen, die 2017 gekauft haben, als der Bitcoin-Preis auf 20.000 US-Dollar anstieg, müssen ihre Verluste noch ausgleichen.
  2. Angriffe durch Hacker: Fans der digitalen Währung sind überzeugt, dass die Blockchain-Technologie hinter BTC noch sicherer ist als herkömmliche elektronische Geldtransfers. Trotzdem waren Bitcoins Hot Wallets ein attraktives Ziel für Hacker. Es gab eine Reihe komplizierter Hacks, bei denen mehr als 40 Millionen US-Dollar in Coins von zahlreichen Konten an der Kryptowährungsbörse Binance gestohlen wurden.
  3. Wachsende, aber begrenzte Nutzung: Der Telekommunikationsriese AT & T akzeptiert zusammen mit Unternehmen wie Overstock.com, Microsoft und Dish Network Zahlungen in digitalen Währungen. Doch sind diese Unternehmen noch die Ausnahme, nicht die Regel.
  4. Nicht durch SIPC geschützt: Die Securities Investor Protection Corporation versichert Anleger mit bis zu 500.000 USD, wenn ein Broker ausfällt oder Gelder gestohlen werden. Diese Versicherung deckt jedoch keine digitalen Währungen ab.

BTC – die Vorteile

  1. Jederzeit private, sichere Transaktionen: Sobald Anwender die Coins besitzen, können sie diese jederzeit und überall übertragen. So werden Zeit und potenzielle Kosten für jede Transaktion reduziert. Die Überweisungen enthalten keine persönlichen Informationen wie einen Namen oder eine Kreditkartennummer. Dadurch wird das Risiko ausgeschlossen, dass Verbraucherinformationen für Betrug oder Identitätsdiebstahl gestohlen werden. Zu beachten ist jedoch, dass Nutzer zum Kauf von Coins an einer Börse im Allgemeinen zuerst ihr Bankkonto verknüpfen müssen.
  2. Potenzial für großes Wachstum: Einige Anleger, die die Währung kaufen und halten, setzen darauf, dass in Zukunft ein größeres Vertrauen und eine breitere Nutzung folgen und der Wert der Coins daher steigen wird.
  3. Traditionelle Banken oder staatliche Vermittler sind nicht mehr nötig: Gerade nach der Finanzkrise und der großen Rezession sind Anleger bestrebt, eine alternative, dezentrale Währung zu wählen. Diese soll im Wesentlichen außerhalb der Kontrolle regulärer Banken, Regierungsbehörden oder anderer Dritter liegen.

Wo kann ich BTC kaufen?

Es gibt vier Möglichkeiten, digitale Währungen zu erhalten:

Austausch von Kryptowährungen

Dafür gibt es zahlreiche Börsen weltweit. Die ersten Investmentbroker bieten bereits BTC und andere Kryptowährungen wie Ripple und Ethereum an. Weitere Broker haben Pläne angekündigt, in naher Zukunft den Handel mit digitalen Währungen anzubieten. Zu den beliebtesten Kryptowährungsbörsen gehören Coinbase, Binance und Bitstamp.

Bitcoin-Geldautomaten

Bitcoin-Geldautomaten werden immer beliebter. Im Internet finden Anwender einen passenden Geldautomaten in ihrer Nähe.

Peer-to-Peer-Käufe

Getreu seinem ursprünglichen Geist können Nutzer BTC über Peer-to-Peer-Tools direkt von anderen Bitcoin-Besitzern kaufen. Zu den beliebtesten Anbietern gehören Bisq und Bitquick.

Bitcoin-Mining

Anleger können BTC durch Mining verdienen. Das erforderliche technische Know-how und die Computerkosten machen diese Option für die meisten jedoch unerreichbar.

BTC – Was sind Kryptowährungen eigentlich?

Wie jede Währung kann die virtuelle Alternative zum Kauf von Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Verglichen mit anderen Währungen sind Kryptowährungen jedoch digital und arbeiten mit Kryptografie, um sichere Online-Transaktionen bereitzustellen.

Besonders interessant an den virtuellen Währungen ist, dass sie nicht reguliert sind. Anleger wollen diese gegen Gewinn handeln, wobei Spekulanten oft gewollt die Preise in die Höhe treiben.

Die virtuelle Währung ist eine Zahlungsmethode, die online gegen Waren und Dienstleistungen eingetauscht werden kann. Viele Unternehmen haben ihre eigenen Währungen ausgegeben, die als Token bezeichnet werden. Diese können speziell für die Waren oder Dienstleistungen gehandelt werden, die das Unternehmen anbietet. Diese Währung ähnelt Arcade-Token oder Casino-Chips. Anwender müssen echte Währung gegen Kryptowährung umtauschen, um auf die Ware oder Dienstleistung zugreifen zu können.

Kryptowährungen arbeiten mit einer Technologie namens Blockchain. Blockchain ist eine dezentrale Technologie, die auf viele Computer verteilt ist und Transaktionen verwaltet und aufzeichnet. Ein Teil der Attraktivität dieser Technologie ist ihre Sicherheit.

Wie viele Kryptowährungen gibt es und was sind sie wert?

Mittlerweile werden mehr als 2.200 verschiedene Kryptowährungen öffentlich gehandelt. Und Kryptowährungen vermehren sich weiter und sammeln Geld durch anfängliche Münzangebote oder ICOs. Der Gesamtwert aller Kryptowährungen am 6. Juni 2019 betrug rund 246 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtwert aller Bitcoins, der beliebtesten digitalen Währung, lag bei rund 136 Milliarden US-Dollar.

Warum sind sie so beliebt?

Kryptowährungen sprechen ihre Unterstützer aus verschiedenen Gründen an. Hier sind einige der beliebtesten:

  • Unterstützer sehen Kryptowährungen wie BTC, Ethereum oder Ripple als die Währung der Zukunft. Anleger versuchen, sie jetzt zu kaufen, bevor sie vermutlich an Wert zunehmen.
  • Einige Befürworter mögen die Tatsache, dass die virtuelle Währung die Zentralbanken von der Verwaltung der Geldmenge abhält. Diese Banken neigen im Laufe der Zeit dazu, den Wert des Geldes durch Inflation zu verringern.
  • Andere Unterstützer mögen die Technologie hinter Kryptowährungen, die Blockchain, weil sie ein dezentrales Verarbeitungs- und Aufzeichnungssystem ist. Diese kann sicherer sein als herkömmliche Zahlungssysteme.
  • Einige Spekulanten mögen Kryptowährungen, weil sie stabil an Wert gewinnen.

Sind virtuelle Währungen eine gute Investition?

Kryptowährungen mögen an Wert gewinnen, aber viele Anleger sehen sie als bloße Spekulationen und nicht als echte Investitionen. Der Grund? Genau wie echte Währungen generieren Kryptowährungen keinen Cashflow. Damit Anleger profitieren können, muss jemand mehr für die Währung bezahlen als sie.

Dies wird als „The Greater Fool“ der Investition bezeichnet. Vergleichbar ist diese Theorie mit einem gut geführten Unternehmen, das seinen Wert im Laufe der Zeit erhöht, indem es seine Rentabilität und den Cashflow nachhaltig steigert. Wer in Kryptowährungen wie BTC die Währung der Zukunft sieht, sollte beachten, dass eine Währung Stabilität benötigt.

Problematisch ist, dass Kryptowährungen wie BTC möglicherweise nicht so sicher ist, wie angepriesen. Viele wichtige Stimmen der Investment-Community haben potenziellen Anlegern geraten, sich von ihnen fernzuhalten. Besonders hervorzuheben ist, dass der legendäre Investor Warren Buffett Bitcoins mit Schecks verglichen hat. Laut Buffett sind virtuelle Währungen eine sehr effektive Methode, Geld zu überweisen. Anwender können dies schließlich absolut anonym tun. Doch sind Schecks nur aus diesem Grund kein Geld wert. Und virtuelle Währungen sind es laut dem Star-Investor auch nicht.

Jede Währung braucht Stabilität, damit Händler und Verbraucher bestimmen können, was ein fairer Preis für Waren ist. BTC und andere Kryptowährungen waren während eines Großteils ihrer Geschichte alles andere als stabil. Während BTC im Dezember 2017 bei fast 20.000 USD gehandelt wurde, fiel sein Wert ein Jahr später auf nur noch 3.200 USD. Im Mai 2019 wurden 8.000 USD wieder überschritten.

Diese Preisvolatilität schafft ein Rätsel. Wenn Bitcoins in Zukunft viel mehr wert sein könnten, ist es weniger wahrscheinlich, dass Anleger sie heute ausgeben und in Umlauf bringen, was sie als Währung weniger rentabel macht. Warum seine Coins ausgeben, wenn diese nächstes Jahr dreimal so viel wert sein könnten?

Wie kaufe ich Kryptowährungen?

Während einige Kryptowährungen, einschließlich BTC, mit jeder gängigen Währung erhältlich sind, müssen Anleger bei anderen mit BTC oder anderem virtuellen Geld bezahlen.

Um Kryptowährungen zu kaufen, benötigen Anleger eine Wallet, eine Online-App, die die Währung aufnehmen kann. Im Allgemeinen erstellen Nutzer ein Konto an einer Börse und können dann echtes Geld überweisen, um Kryptowährungen wie BTC oder Ethereum zu kaufen. 

Coinbase ist eine beliebte Kryptowährungs-Handelsbörse, an der Nutzer sowohl eine Brieftasche erstellen als auch BTC und andere Kryptowährungen kaufen und verkaufen können. Außerdem bieten verschiedene Online-Broker kostenlose Kryptowährungsgeschäfte an.

Sind Kryptowährungen legal?

In Europa und den USA sind virtuelle Währungen legal und problemlos einsetzbar. China hingegen hat die Verwendung im Wesentlichen verboten hat. Letztendlich hängt von jedem einzelnen Land ab, ob die virtuellen Währungen legal sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie sich Anleger vor Dieben schützen können, die Kryptowährungen als Chance für die verschiedensten Betrügereien betrachten.

Wie schütze ich mich vor Hacker?

Wer virtuelle Währungen in einer Börse kaufen möchte, liest am besten das Kleingedruckte im Impressum des Unternehmens. Dort sollten folgende Informationen abrufbar sein:

  • Wem gehört das Unternehmen? Ein identifizierbarer und bekannter Eigentümer ist ein positives Zeichen.
  • Gibt es andere Großinvestoren, die in sie investieren? Es ist ein gutes Zeichen, wenn andere bekannte Anleger einen Teil der Währung wollen.
  • Besitzen Anleger eine Beteiligung an dem Unternehmen oder nur eine Währung oder Token? Diese Unterscheidung ist wichtig. Wer einen Anteil besitzt, kann an dessen Erträgen teilnehmen. Der Kauf von Token bedeutet nur, dass Anleger berechtigt sind, diese wie Chips in einem Casino zu verwenden.
  • Ist die Währung bereits vollständig ausgereift oder möchte das Unternehmen Geld sammeln, um sie zu entwickeln? Je weiter das Produkt ist, desto weniger riskant ist eine Investition.

Das Durchkämmen des Kleingedruckten kann viel Arbeit erfordern. Je detaillierter es ist, desto besser sind jedoch die Chancen, dass die Währung legitim ist. Aber selbst Legitimität bedeutet nicht, dass die Währung erfolgreich sein wird. Das ist eine völlig andere Frage und das erfordert viel Marktkenntnis.

Abgesehen von diesen Bedenken besteht für Anleger die Gefahr eines Diebstahls. Hacker versuchen regelmäßig, in die Computernetzwerke einzudringen, in denen Assets verwaltet werden. Eine hochkarätige Börse erklärte 2014 Insolvenz, nachdem Hacker Bitcoins im Wert von Hunderten von Millionen Dollar gestohlen hatten. Dies sind keine typischen Risiken für die Anlage in Aktien und Fonds an großen Börsen.

Bitcoin-Mining: Ist es rentabel?

Bitcoin-Mining ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Blockchain, die der virtuellen Währung zugrunde liegt. Doch im Laufe der Zeit sehen sich Miner immer weniger Belohnungen und höheren Kosten gegenüber. 

Mining (Bergbau) war in der Vergangenheit ein Begriff, der normalerweise denjenigen vorbehalten war, die tief im Boden nach Edelmetallen graben. Heute gibt es eine weitere Art von Mining, die auf ganz andere Weise nach neuen Schätzen sucht.

Bitcoin-Miner, die eher mit High-Tech-Computern als mit einem Spaten ausgestattet sind, sind für das Bitcoin-Ökosystem von entscheidender Bedeutung. Sie setzen die entscheidende Rechenleistung ein, die für die Aufrechterhaltung der Blockchain und die Überprüfung der täglich stattfindenden Tausenden von Transaktionen erforderlich ist. Gleichzeitig garantieren sie die Stabilität des Netzwerks gegenüber Hackern und verfolgen den Handel.

Die Kunst des Bitcoin-Bergbaus ist gerade einmal zehn Jahre alt. Die angebotenen Belohnungen zeigen jedoch, dass sich das Mining von einem Hobby für Zuhause zu einem industrialisierten, energieintensiven Markt entwickelt hat.

Die Dezentralisierung ist das Herzstück der virtuellen Münze. Die Bedeutung der Blockchain ist offensichtlich, doch wird die Funktionsweise dieses öffentlichen Hauptbuchs häufig übersehen, da es nicht von einer einzelnen Person oder Organisation kontrolliert wird.

Wie funktioniert Bitcoin-Mining?

Bitcoin-Mining stellt sicher, dass die virtuelle Münze wie beabsichtigt funktioniert. Der einzige Weg ist, dem Markt ein neues Angebot hinzuzufügen. Miner sind Einzelpersonen oder Unternehmen, die Rechenleistung zur Aufrechterhaltung und zum Betrieb des Blockchain-Netzwerks beitragen, auf dem die virtuelle Münze als digitale Währung basiert.

Diese Computer sind für die Überprüfung aller Bitcoin-Transaktionen verantwortlich und erhalten im Gegenzug die Möglichkeit, nach neu erstelltem Münzen zu suchen. Obwohl das Internet weltweit einen schnellen und universellen Kommunikationskanal ermöglicht hat, wurde die Entstehung eines wirklich dezentralen Systems, das global arbeiten kann, immer noch von drei großen Fragen gebremst.

Erstens, wenn niemand die Kontrolle hat, wer wird die Überweisungen aufzeichnen und die Gebühren für die Aufzeichnung tragen? Zweitens, wer würde diese Buchhalter zur Rechenschaft ziehen? Und drittens, wie lassen sich User dazu anregen, überhaupt Buchhalter zu werden?

Satoshi Nakamoto, der Erfinder der virtuellen Münze, hatte eine Antwort für alle drei. Miner würden ihre eigenen Computer verwenden, um die Blockchain mit Strom zu versorgen und zu warten und so die Transaktionen anderer Nutzer zu organisieren.

Die Computer anderer Miner würden dann die Arbeit überprüfen. Sie erzielen also einen öffentlichen darüber, welche Transaktionen zu bestätigen sind. Wenn die Informationen des ursprünglichen Miners nicht mit denen aller anderen übereinstimmen, ist klar, dass etwas nicht stimmt.

Als Gegenleistung erhalten die Miner Transaktionsgebühren und, solange noch neue Münzen hergestellt werden müssen, die Möglichkeit, das neue Geld zu gewinnen, das das Logbuch ungefähr alle zehn Minuten veröffentlicht.

Die Verwendung von Bitcoin-Minern zum Betreiben der Blockchain behebt viele der Probleme, die frühere Systeme zum Erliegen gebracht haben. Es ist dezentralisiert: Das Hauptbuch befindet sich nicht unter einem einzigen Kontrollpunkt, und jeder kann auf die aufgezeichneten Transaktionen zugreifen und diese überprüfen. Es ist ein Anreiz: Nutzer verwenden ihre eigene Hardware und bezahlen für den zusätzlichen Strom, der für den Betrieb der Blockchain benötigt wird, da sie mit neuen Münzen belohnt werden.

Zusammen macht dies immun gegen Hacker: Die Tatsache, dass es von einer Vielzahl von Computern weltweit anstatt von einer einzigen Quelle angetrieben wird, bedeutet, dass es äußerst unwahrscheinlich (wenn auch nicht unmöglich) ist, dass jemand das Netzwerk übernehmen kann.

Was ist BTC: So entstehen die beliebten Münzen

Heutzutage wird das Bitcoin-Mining hauptsächlich mit leistungsstarken, speziell entwickelten Computersystemen durchgeführt, die als Rigs bekannt sind. Tag und Nacht führen diese Rigs maßgeschneiderte Software aus.

Alle Computersysteme wurden aus dem gleichen Grund eingerichtet: um nach neuen Münzen zu suchen. Aber um dieses Geld abzubauen, müssen sie bei der Aktualisierung des öffentlichen Hauptbuchs helfen und die Arbeit anderer Miner zu validieren, die die Blockchain aufrechterhalten. Jede existierende virtuelle Münze wurde durch Mining hergestellt. Das bedeutet, dass jede Münze einem Miner gehört, bis er sich entscheidet, sie zu verkaufen.

Jede Transaktion wird im Netzwerk zunächst als „ausstehend“ oder als „nicht bestätigt“ eingegeben. Daher muss ein konstanter Datenstrom von den Minern überprüft werden, um die Transaktion bestätigen zu können. Dies ist das gleiche Prinzip wie bei einer Bank, die eine Zahlung mit der Debitkarte abwickelt.

Diese Transaktionen enthalten alle erforderlichen wichtigen Informationen wie die Walletadressen der einzelnen Parteien und das Datum sowie optionale Daten wie Referenznummern, Nachrichten und Transaktionscodes.

Warum bauen Nutzer virtuelle Münzen ab?

Der Miner, der die Kette abschließt und dabei geholfen hat, Transaktionen zu überprüfen, bekommt zwei Belohnungen: Er erhält die neue Münze und die damit verbundenen Transaktionsgebühren. Dies ist eine Möglichkeit, an virtuelle Münzen zu gelangen und sie nicht kaufen zu müssen.

Das Bitcoin-Logbuch bestimmt die Geschwindigkeit und Menge der neuen Bitcoin-Produkte, die auf den Markt kommen. Alle zehn Minuten werden neue Bitcoins für erfolgreiche Miner freigegeben. Der Algorithmus, der dies steuert, wird technisch nicht durch die Zeit vorgegeben.

Stattdessen soll angepasst werden, wie schwierig es für die Miner ist, einen neuen Block abzudichten, um den Fluss der neuen Versorgung bei dieser Geschwindigkeit konstant zu halten. Dies bedeutet, dass die Rate, mit der Münzen freigesetzt werden, nicht beeinflusst wird, wenn die Anzahl der in Betrieb befindlichen Bergleute zunimmt oder mehr Rechenleistung angewendet wird.

Die angebotenen Belohnungen bleiben gleich, unabhängig davon, wie viele Bergleute um sie konkurrieren. Auch das Volumen der neuen angebotenen Münzen bleibt gleich, egal, wie viel Rechenleistung dahintersteckt. Nur die Wahrscheinlichkeit, welcher Miner die angebotenen Belohnungen gewinnt, verändert sich.

Während neue Bitcoins weiterhin über einen Zeitraum von zehn Minuten veröffentlicht werden, ändert sich das Volumen der neuen Bitcoins, die an erfolgreiche Bergleute ausgegeben werden, und halbiert sich ungefähr alle vier Jahre (technisch gesehen alle 210.000 Blöcke).

Feiert Bitcoin als Anlage sein Comeback?

Der Preis für den Kauf eines Bitcoins – der weltweit ersten und beliebtesten digitalen Währung – lag im Mai bei 8.000 US-Dollar, nachdem er im Dezember nur noch 3.237 US-Dollar eingehandelt hatte. Die jüngsten Höchststände sind für Fans von Kryptowährungen ermutigend, aber noch weit von Bitcoins kometenhaftem Anstieg im Jahr 2017 entfernt, als sich der Preis 20.000 US-Dollar näherte.

Mit steigenden Einkaufspreisen wächst auch das öffentliche Interesse am Kauf von BTC. Das Erste, was Investoren wissen sollten: Alle Anlagen sind mit Risiken verbunden und experimentelle Kryptowährungen wie BTC gehören zu den riskantesten. Aus diesem Grund sollten Interessierte niemals mehr investieren, als sie sich leisten können.

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